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Generalversammlung 24.04.15 – Vorstand wieder bestellt

Am 24.04.15 wurde bei der Generalversammlung, nicht nur die Entlastung des Vorstandes und die Bestätigung des Jahresabschlusses einstimmig beschlossen, sondern auch nach nunmehr 3 Jahren der neue Vorstand bestellt. Es gab lediglich eine Änderung beim Finanzreferenten -Stv, sonst sind alle Funktionen gleich geblieben:

Präsident:
KR Prof. Johann Massenbauer, Wien (seit 24.04.15 Ruhend gelegt)
Generalsekretär:
Holzer Michael, Neu-Purkersdorf
Stv-Generalsekretär:
Psaridis Silvia, Oberwaltersdorf (seit 24.04.15 vorübergehend Präsident)
Finanzreferent:
Mag. Potolzky Friedrich, Kaltenleutgeben
Stv-Finanzreferent:
Schatz Harald, Gramatneusiedl (Schwechat)

Rechnungsprüfer:
Mag. Springinsfeld Eduard, Stockerau
Ing. Veit Michael, Sommerein

Der Präsident hat aufgrund der zuletzt in den Medien vorgekommenen Pressemeldungen zu seiner Person, von sich aus die Funktion trotz Wiederwahl in der Generalversammlung, vorübergehend bis zur Klärung in dieser Sache, die Funktion als Präsident ruhend gestellt. Der Vorstand hat in der Vorstandssitzung nach der Generalversammlung diese Ruhendstellung angenommen und Fr. Psaridis ab sofort als Präsident bestellt.

UMSCHULDUNG Fremdwährungskredite

Zuletzt hat der ORF dieses Thema wieder aufgegriffen. Wir dürfen Ihnen dazu anbei den LINK zur Verfügung stellen.

LINK zum ORF Artikel:

Wie der Ombudsmann der Finanzdienstleister Österreichs in der WKO Hr. Prof. Mag. Johann WALLY in dem Artikel richtigerweise meint,

„Wer alleine zur Bank hingeht, nachdem er einen Drohbrief bekommen hat, hat schon umgeschuldet.“

Der gleichen Meinung sind wir, nehmen Sie sich jedenfalls einen Berater mit, denn damit erhalten Sie mehr Transparenz und Objektivität für Ihre Entscheidung. Treffen Sie keinen Entscheidungen in Bezug auf Veränderungen Ihres Schweizer Franken Kredites oder Tilgungsträger ohne mit einem 2 Experten gesprochen zu haben.

Berater zum Bankgespräch mitnehmen

Besser wenige Euros in ein unabhängiges Gespräch zu investieren, als später dann die Entscheidung bereuen, die einem einen Verlust von mehreren zehntausenden Euros kostet.

Die Liste der unabhängigen Berater finden Sie unter  www.noe-finanzdienstleister.at !

Wenn Sie ein Problem mit Ihrer Bank haben, dann wenden Sie sich an info@oeisg.at !

 

Brennende Fragen zu Fremdwährungskredit und Tilgungsträger

St.Pölten, 13.06.2013

Brennende Fragen zu Fremdwährungskredit und Tilgungsträger

Fachgruppenobmann Holzer: Experten auf Tournee in NÖ sind ein voller Erfolg!  Zu den Veranstaltungen „Experten auf Tournee 2013“ an zentralen Orten in den niederösterreichischen Vierteln hatten sich über 600 Interessenten gemeldet. Vom Thema „Der Fremdwährungskredit brennt und der Tilgungsträger schmilzt?“ fühlten sich offenbar viele Menschen sehr persönlich angesprochen.

Die erste Veranstaltung am 10.6.2013 im Haus der Wirtschaft in Mödling besuchten rund 200 Personen. Die in Zeitungen und Radiosendern angekündigten Experten ließen interessante Antworten erwarten. Vor allem der international anerkannte Finanzfachmann und Wirtschaftsprofessor der Universität Linz, Univ.Prof.Dr. Teodoro D. Cocca, sowie der aus den Medien bekannte Anlegerschützer Mag. Dr. Wilhelm Rasinger wurden mit Neugier erwartet.

„Fremdwährungskredit – Tilgungsträger“

Moderator der Veranstaltung war Michael Holzer, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister der WKNÖ. In seiner Begrüßung hob er die hohen Anforderungen an die Ausbildung und Zulassung von gewerblichen Vermögensberatern hervor. Auch beschrieb er deren Tätigkeit und Einsatz auf Seiten des Kunden. Im anschließenden Fachvortrag wies Holzer, unter Berufung auf Unterlagen der Österreichischen Nationalbank, auf die Position der Banken bei Fremdwährungskrediten hin. Deren Interesse, Ihre Kunden möglichst rasch aus dieser Kreditform zu konvertieren, wurde dadurch einsichtig. Trotzdem sei der Art der Durchsetzung ihrer Wünsche auch durch oberstgerichtliche Entscheidungen Grenzen gesetzt. Die Schlussfolgerung, Kreditkunden wären mit einem gewerblichen Vermögensberater an der Seite bei einem Bankengespräch auf jeden Fall in stärkerer Position, war durchaus nachvollziehbar. Vor Schaden sollte auch der Rat bewahren, dass jeder Kreditfall sorgfältig und einzeln zu beurteilen sei. Rasche Entscheidungen unter Druck würden immer teuer kommen. Der unkontrollierte Wechsel von einem Tilgungsträger, meist Lebensversicherungen, in einen anderen, wäre auf jeden Fall zu vermeiden. Erst eine eingehende Prüfung solle zu einer Entscheidung führen, die auch in eine kreative Lösung münden könnte.

Wohin geht der Schweizer Franken?

Dem sympathischen Schweizer Ökonom, Univ.Prof.Dr. Teodoro D. Cocca, gelang es mit viel Humor auch komplizierte Zusammenhänge durchschaubar zu machen. Selbst Menschen ohne große Finanzvorbildung konnten seinen Analysen folgen. Nach einem Exkurs in die Geschichte der Finanzkrise und einer Analyse der Ursachen zum Höhenflug des Schweizer Frankens legte Cocca dar, welche weiteren Entwicklungen zu steigenden oder fallenden Kursen führen würden. Freimütig gab er zu, trotz umfassenden Wissens keine Kristallkugel zu besitzen, um die Zukunft vorhersagen zu können. In jedem Fall handle es sich um das Abwägen von Wahrscheinlichkeiten.

Verhandlung mit der Bank auf Augenhöhe

KR Prof. Johann Massenbauer, Präsident des Österreichischen Interessenverbands zum Schutz in Geldangelegenheiten (ÖISG), erläuterte dessen Aufgaben und bekräftigte, dass dieser keine Einzelberatungen durchführte. Das wäre Sache der gewerblichen Vermögensberater. Der ÖISG würde jene Fälle, in denen Menschen um Unterstützung zu Problemen mit Finanzinstituten bäten, entsprechend prüfen, zu erfolgversprechenden Maßnahmen raten und diese begleiten. Bei einer Häufung von Fragen zum gleichen Thema könne der ÖISG mit der Kraft eines Interessenverbands besser eine Regulierung anstreben als es der einzelne vermöchte. Massenbauer konnte auf eine Reihe von Erfolgen seit Bestehen des Verbands hinweisen.

Anlegerschutz

Mag. Dr. Wilhelm Rasinger analysierte als Präsident des Interessenverbands für Anleger (IVA) eine große Verunsicherung bei Privatanlegern. Einerseits belaste sie die Sorge über die weitere wirtschaftliche Entwicklung, andererseits hätten sie tatsächlich oft hohe Verluste erlitten. Letztere, so meinte Rasinger, resultierten allerdings leider oftmals aus sehr persönlichen Fehlentscheidungen. Diese hingen mit mangelnder Erfahrung und eben solchem Fachwissen zusammen. Rasinger forderte von den Wertpapieremittenten daher, ihre Produktangebote entsprechend verständlich und einfach zu beschreiben, bzw. fair zu gestalten. Trotzdem riet er Privatanlegern, sich Unterstützung bei Fachleuten zu holen.

Alternativen zum Sparbuch

Diese gäbe es durchaus, meinte Marius Perger, Herausgeber des Börsen-Kurier. Doch sei die Akzeptanz von Aktien bei Privatanlegern in Österreich nicht eben groß. Dies hänge auch vielfach mit fehlendem Fachwissen zusammen. Perger wies nach, dass der österreichische Aktienindex (ATX) über die Jahre eine positive Entwicklung aufzuweisen hätte. Das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei Aktien um Teilhaberpapiere handle, die den Inhaber wie einen Unternehmer sowohl am Gewinn wie am Risiko beteiligen. Wertpapiere von Firmen mit solider Unternehmensgeschichte und umsichtiger Zukunftsentwicklung würden jedoch mehr Gewinne erwarten lassen als jedes Sparbuch.

Fragen aus dem Publikum

Viele Fragen an die Vortragenden zeigten das große Interesse des Auditoriums an den ausgewählten Themen. Besonders oft wandten sich Gäste an Prof. Cocca. Geduldig ging er auf Zukunftsfragen zu den Währungen und der EURO-Zone ein, beteuerte aber stets lächelnd sein Unvermögen in die Zukunft zu blicken. Beim anschließenden Buffet standen heftig diskutierende Gruppen noch lange beisammen. Dabei war zu hören, dass fast jeder neue Erkenntnisse aus der Veranstaltung mitgenommen hatte.

15.06.2012 Schweizer Nationalbank hält bei 1 € = 1,20 CHF fest

Die Schweizer Nationalbank hat in Ihrem Mediengespräch vom 14.06.12 einleitend folgende Bemerkungen durch den SNB Präsident Hr. Thomas Jordan mitgeilt:

„Die Schweizerische Nationalbank hält am Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro unverändert fest und wird ihn mit aller Konsequenz durchsetzen. Sie ist weiterhin bereit, dazu unbeschränkt Devisen zu kaufen. Auch beim heutigen Kurs bleibt der Franken hoch bewertet. Eine erneute Aufwertung hätte schwerwiegende Folgen für die Preis- und Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz. Die Nationalbank wird dies nicht zulassen. Wenn nötig ist sie bereit, jederzeit weitere Massnahmen zu ergreifen.“

Ebenso meint der Vorstand der Züricher Kantonalbank Hr. Adrian Kohler (in der Zeitschrift medianet am 15.06.12), „der Kurs des Euro zum Schweizer Franken wird in den kommenden Monaten wohl nicht unter 1,20 fallen„. Wenn der Euro weiter Bestand hat und die Inflationsdifferenzen zwischen der Schweiz und der Euro-Zone so fortgesetzt werden, „wird der faire Wert de Euro/CHF fallen“, also positiv für alle Kreditnehmer, wenn das eintritt.

Hier finden Sie die Unterlage der SNB zum Mediengespräch vom 14.Juni 2012 und ebenso die Beurteilung zur geopolitischen Lage vom 14.06.12. In beiden Dokumenten befinden sich die interessanten Aussagen zum Willen diesen Wechselkurs mit allen Konsequenzen zu verteidigen.

 

15.06.12 FMA – Rückgang bei Fremdwährungskrediten

Die FMA teilte am 12.06.12 mit, dass das aushaftende Fremdwährungskreditvolumen zum Ende des 1. Quartals 2012  bei 36,7 MRD Euro. Das sind wechselkursbereinigt um 7,3% oder 2,9 MRD Euro weniger als vor einem Jahr.

Die FMA teilt weiter mit, dass die Massnahmen der FMA dazu beigetragen haben, dass diese Reduktion stattgefunden hat. Seit Herbst 2008 ist das Volumen um 22,5% oder 10,7 MRD Euro gesunken. Vom gesamten Volumen entfallen rund 93,9% oder 34,4 MRD auf den Schweizer Franken.

Was nicht dazugesagt wird, dass diese Massnahme und die Handlungen der Banken nun dem privaten Häuselbauer zwischen 20-25% realisierten Kursverlust gekostet haben. Umgelegt auf die angesprochene Reduktion haben nun die privaten Kreditnehmer  2,72 MRD Euro  (93,9% CHF-Kreditnehmer von Reduktion vor 1 Jahr von 2,9 MRD )  konvertiert. Wenn man nun den durchschnittlichen Kursverlust in Höhe von 20% ansetzt, ergibt das einen realisierten Kursverlust von gesamt 544 Mio. EURO, bei 25% Kursverlust (je  nach persönlichem Einstiegskurs) sogar 680 Mio. Euro!  

Wenn man das durch die durchschnittliche Kredithöhe (rd. 112000 Euro) eines Kreditnehmers dividiert so haben nun rd. 24000 Kreditnehmer konvertiert und durchschnittlich einen Schaden von  22 bis 28000 Euro realisiert.

Also pro 100000 Euro Kreditvolumen im CHF, rd. 20-25000 Euro Kursverlust.

Was auch nicht gegenübergestellt wird, ist der bereits erworbene (der zukünftiger natürlich schon gar nicht)  Zinsvorteil, durch die niedrigeren Zinsenim Schweizer Franken. Rechnen Sie sich das mit unserem Szenariorechner einmal durch.Dann nehmen Sie zum Gespräch mit Ihrer Bank gleich diesen Ausdruck und am besten einen unabhängigen gewerblichen Vermögensberater mit.  Bevor Sie Entscheidungen auf Drängen der Bank treffen, nehmen Sie sich den schriftlichen Vorschlag der Bank mit und kontaktieren Sie jedenfalls einen unabhängigen Berater.

Wenn Sie keinen kennen einfach den LINK auf unsere Homepage nutzen, dann kommen Sie zu einer Suchmaske für den Berater in Ihrer Nähe.

17.12.2011 Fremdwährungskredite -OeNB rät zu intensiven Gesprächen

Fremdwährungskredite laufend tilgen,

so die aktuelle Empfehlung des OeNB-Chefs Hr. Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny. Fremdwährungskreditnehmer sollen intensive Beratungen mit dem zuständigen Bankberater aufnehmen.

Wir finden dies globale Pauschalierung für nicht richtig. Denn jeder Kreditnehmer befindet sich in einer anderen individuellen Situation. Es ist daher nicht gut, wenn man jetzt allen CHF – Kreditnehmern empfiehlt auf laufende Kredite umzusteigen.

Vielmehr wäre es ratsam, und da geben wir Hr. Nowotny recht, intensive Beratungen als Kreditnehmer anzunehmen. Bevor man aufgrund einer Empfehlung  der Hausbank Entscheidungen trifft, sollte man sich eine zweite Expertenmeinung, durch einen unabhängigen VermögensberaterIn einholen.

Denn diese Entscheidung ist nicht mehr rückgängig zu machen. D.h. jetzt nicht, dass alle Kreditnehmer im Franken bleiben sollen, aber es sollten vorher bewusst alle Für und Wider abgewogen werden. Und natürlich ist es gut, sich da von einem neutralen Experten der nicht den Bankvorgaben verpflichtet ist, beraten zu lassen.

15.12.11: SNB hält an Franken-Mindestkurs fest

Wirtschaftsblatt 15.12.2011:

Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat angekündigt den Mindestkurs von 1,20 CHF pro Euro mit allen Konsequenzen durchzusetzen und sich bereit erklärt, falls notwendig unbeschränkt Devisen zu kaufen. Die massive Aufwertung im Sommer hat die Schweizer Wirtschaft erheblich belastet. Weiters hält Sie an der Nullzinspolitik fest.

Das bedeutet für die Kreditnehmer in CHF in Österreich das der Zinsvorteil weiterhin gewahrt bleibt.

Zinsen per 15.12.11: 3 Monats Euribor: 1,417 % p.a. dem gegenüber 3 Monats LIBOR CHF: 0,0517% p.a.

Das ergibt eine aktuelle  Zinsdifferenz von 1,36% p.a., lt. einer Studie ist der durchschnittliche Zinsvorteil eben bei diesen 1,3% p.a., wenn man dies nun auf 20 Jahre Kreditlaufzeit hochrechnet, so ergibt dies einen Vorteil von gesamt 26%!!!!.  Das würde bedeuten, wenn der Kursverlust bei der Tilgung des Kredites auch 26% wäre, so hätte man noch nichts verloren. Und die Inflation läuft für den Kreditnehmer, diese ist da noch unbeachtet. Weiters muss der Tilgungsträger beobachtet werden, damit beim Ansparen keine Fehler passieren, bzw. rechtzeitig gegengesteuert wird. Werden Sie Mitglied beim ÖISG, pflegen Sie selbst Ihre Kreditdaten ein und Sie sehen sofort wie Ihr Tilgungsträger steht.

OeNB – Rückgang bei Fremdwährungskrediten 07.12.11

Bestand an Fremdwährungskrediten Rückgang

Lt. einer Meldung der OeNB wurde der Bestand an Fremdwährungskrediten im 3. Quartal 2011 deutlich reduziert. Wechselkursbereinigt verringerte sich das Volumen um zwei Milliarden Euro.

Wenn man dies genauer betrachtet kommt man zu folgendem Ergebnis:

Der Kurs ist aktuell bei ca. 1€ = 1,23 CHF. Dividiert man den Gesamtbestand der Fremdwährungskreditnehmer in Österreich, und nimmt dann das Durchschnittsvolumen, ergibt sich eine Zahl von rd. 14000 Kreditnehmern, die nun diese 2 MRD. zurückgezahlt haben.

Gleichzeitig haben diese aber einen Kursverlust in Kauf genommen in Höhe von € 511.000.000,–! Damit tragen nun die Kreditnehmer diese Last. Zu hinterfragen ist, ob dies von allen Kreditnehmern wirklich gewollt wurde. Oder ob diese vor vollendete Tatsachen von Ihrer Bank gestellt wurden. Sollten Sie ungewollt bzw. mit intensiver Empfehlung Ihrer Bank dazu angeleitet worden sein, so schreiben Sie uns, wir prüfen diese Fälle. Einfach ein Mail an info@oeisg.at senden, wir melden uns bei Ihnen.

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