Kurssturz beim Schweizer Franken – SNB löst sich vom Mindestkurs!

Die Schweizer Nationalbank stützt den Euro seit der Vorwoche nicht mehr. Eine Hiobsbotschaft für heimische Franken-Kreditnehmer. Denn sie haben seit Anfang 2000 riesige Kursverluste erlitten.

Schweizer Notenbankpräsident Thomas Jordan hat am 15.01.2015 um 10.29 Uhr ein Kommuniqué verbreitet: Die Schweiz gibt den Kurs des Franken frei. Seit immerhin September 2011 hatte Sie den Kurs gestützt, immer wenn der Kurs €/CHF drohte unter 1,20 Franken zu fallen. Dieses Mal nicht. Viele Marktbeobachter fragen sich warum die Schweizer Nationalbank das getan hat. Dazu wird es in den nächsten Tagen noch einige Meinungen geben.

Unser Tipp für Sie als Kreditnehmer von CHF- Finanzierungen in Ö:
Jetzt nur die Ruhe behalten und keine vorschnellen Handlungen setzen. Sollten die Kreditinstitute Sie zu Handlungen oder Aktivitäten auffordern, so teilen Sie Ihnen mit, dass Sie möglichst Ihre Vorschläge schriftlich unterbreiten sollen. Keinesfalls lassen Sie sich bei einem Termin sofort zu einer Entscheidung hinreißen. Damit wollen wir nicht sagen, dass man nichts tun soll. Nein ganz im Gegenteil, aber wohlüberlegt. Holen Sie sich eine weitere Meinung ein und erst dann entscheiden Sie in Ruhe, nach Abwägung aller Vor- und Nachteile ob Sie diese Art der Finanzierung beibehalten wollen oder verändern wollen. Nehmen Sie sich einen Experten an die Hand u. besprechen Sie die verschiedenen Varianten. Danach kann wo möglich auch die Entscheidung fallen, es ist besser diese Art der Finanzierung nicht fortzusetzen. Aber wie bereits erwähnt, das ist keine Einbahnstraße, es gibt nicht nur eine Richtung.
Lt. bereits vorliegenden Urteilen ist bekannt, dass Kursverschlechterungen die Bank nicht berechtigen, (Zwangs-)Konvertierungen bzw. Nachforderungen von Sicherheiten zu verlangen.

 

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