Fremdwährungskredite

Hier können Sie schreiben, welche Probleme Sie mit Ihrer Bank in Bezug auf Fremdwährungskredite haben, wie z.B: die Bank will das Sie in den Euro konvertieren; die Bank will bzw. verlangt einen höheren Aufschlag als im Kreditvertrag vereinbart wurde (Liquiditätsaufschlag); die Bank verlangt dauernd von Ihnen Unterlagen, die Bank will weitere Sicherheiten von Ihnen, etc.!

42 Antworten auf Fremdwährungskredite

  • Reinhard Witting sagt:

    Ich habe einen CHF Kredit über €250.000 ursprünglich und die Schulden sind gestiegen durch die Stärke des CDF. Einstiegskurs lag bei 1,60. Der Kredit läuft noch 20 Jahre. Was empfehlen Sie, bzw. wie wird sich der CHF entwickeln?
    Der Tilgungsträger ist eine fondsgebundene Lebensversicherung(100% Aktienlastig) und dient zur endfälligen Tilgung.
    Ist es besser auf tilgend umzustellen, bzw. einen Teil in ein Bauspardarlehen zu wechseln?

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Hr. Witting,
      ich schlage vor Sie rechnen einmal mit unserem Szenariorechner durch, wie hoch Ihre Zinsersparnis bis dato war u. wie hoch dann mit dem aktuellen Kurs Ihr Gesamtergebnis ist. Mit dem Ablaufszenariorechner können Sie erkennen, wohin der Kurs gehen müsste, um mit NULL auszusteigen. Einfach mal rechnen. Wohin der CHF geht können wir nicht sagen, selbst die Treasuryexperten der Bankinstitute sind da nicht einer Meinung. Also schwierig.
      Bzgl. Tilgungsträger (TT) rate ich Ihnen sich mit einem unabhängigen Berater, jedenfalls nicht mit der finanzierenden Bank, zusammenzusetzen u. alle Möglichkeiten der Veränderung der Zusammensetzung zu diskutieren. Keinesfalls rate ich Ihnen diesen TT zu kündigen bzw. rückzukaufen um einen neuen abzuschliessen.
      Je nachdem wie Ihre Risikobereitschaft ist bzw. Sie die aktuelle Kreditform nicht mehr wollen, kann ein Bauspardarlehen eine Alternative sein. lg Michael Holzer

  • hepo sagt:

    Sehr geehrter Herr Holzer

    Hab soeben den Szenariorechner probiert. Bei 195.000 CHF und einer Laufzeit von 25 Jahren ergibt sich ein Kursgewinn von 150.000.
    Meine Fragen: Der Kursgewinn ist in welcher Währung, und wie hoch ist der Spread von Euro zu CHF?
    Freudnliche Grüße
    Herbert Plank

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Hr. Plank,
      ich kann so das nicht nachvollziehen. Bitte um Info, genauen Einstiegstag und die Laufzeit, dann kann ich mir das auch ansehen. Der Kursgewinn ist umgerechnet im Euro, die Differenz ermittelt sich aus den hinterlegten Kursen. Sie haben wahrscheinlich das Ablaufszenario berechnet. Michael Holzer

  • Duc 1 sagt:

    Sehr geehrter Hr Holzer
    Im Mai 2003 Schweizerfrankenkreditgenommen, bin bei 1,5331 eingestiegen. Zinsen 2,25%(Libor +1,75% Punkte+0,20 Refinanzierung.
    Ab dem Jahr 2008 bekamen wir von unserer Bank wegen der Krise immer nette Briefe und Termin zum persönlichen Gespräch.Ab da bekamen wir regelmäßig einmal im Jahr Briefe von der Bank.
    21.10.2008:E-mail von der Bank: Aufgrund der Finanzmarktkrise+Liquikosten 0,05%+FW Aufschläge 1%, dies ergibt 6,05,kaufmänn.gerundet 6%, statt bisher 4,75%.
    In den Briefen steht: Auf Grund der Finanzmarktkrise ec. Mit Wirkung der nächsten Rolloverperiode, wird als neue Kondition folgendes vereinbart: Libor 3 Monate+1,75% Punkte +0,20 Refinanzierung + derzeit 105 Basispunkte( diese können sich jederzeit ändern).
    Letzte Gespräch bei der Bank, wenn wir nicht umsteigen verlangen sie mehr Sicherheiten.
    Ist das rechtens das die Bank wegen einer Krise Basispunkte dazurechnen darf. Momentane Zinsen 2%.
    Mfg GS

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Fr. S.,
      es gibt bereits mehrere Urteile das ein Refinanzierungs- bzw. Liquiditätsaufschlag nicht okay ist. Um welche Bank handelt es sich bei Ihnen?
      Ich verstehe die Aussage + 105 Basispunkte nicht. Was genau wir Ihnen zusätzlich verrechnet? Habe ich das richtig verstanden, d.h. Libor CHF + 1,75% + 0,20% + 1,05% ? Richtig. D.h. Sie hätten jetzt auf den Libor einen Aufschlag von gesamt: 3% Richtig? lg Michael Holzer

  • Gabriele sagt:

    Sehr geehrte Hr. Holzer
    Ja sie haben das richtig verstanden.
    Was mir aber gerade auffällt ist, zur zeit dürften wir keine zusätzlichen Basispunkte dabei haben, 2,00% Zinsen am 4.5.2012.
    Angefangen hat es am 2008, wielange kann ich ihnen leider nicht sagen.
    Recht Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
    Liebe Grüße
    GS

  • Gabriele sagt:

    Es handelt sich um die Raiffeisenbank
    Lg GS

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Fr. S.,
      wenn Sie möchten kann sich der ÖISG den Fall näher ansehen. Dazu müssten Sie Mitglieder werden – geht ganz einfach online zu beantragen – und wir sehen uns dann alle Unterlagen und Verträge an. Diese müssten Sie uns dann per Post oder per Mail vorab zukommen lassen.
      Raiffeisenbank – wo? lg Michael Holzer

  • Gabriele sagt:

    Sg. Herr Holzer
    Danke für die Antwort. Mitgliedschaft habe ich schon beantragt mit einem Abbuchungsauftrag.
    Habe aber gestern von meinem Vermögensberater erfahren das er mit ihnen, wegen unserer Angelegenheit, schon Kontakt aufgenommen hat.
    Ich werde mich mit meinem Vermögensberater wegen einem Termin zusammen reden und wir melden uns bei Ihnen.
    Danke für Ihre Hilfe
    Lg GS

  • welte sagt:

    Ich habe einen CHF-Kredit von noch ca. 110.000.-CHF aushaftend, bei einem derzeitigen Zinssatz von 1,650 % Zins, und noch 16 Jahre Laufdauer;
    nun ging meine Bank her, und schrieb mir Anfang Oktober;

    „Sehr geehrter Herr Welte,
    die aktuelle Finanzmarktsituation wird einerseits von er gerade in Europa nach wie vor sehr hohen Verunsicherung und Skepsis aller Marktteilnehmer und andererseits von den Bereits in Kraft getretenen, umfassenden Regulationen für Kreditinstitute geprägt. Das führt dazu, dass ich die Rahmenbedingungen, insbesondere jedoch die Refinanzierungsmöglichkeiten für Banken – damit auch für die BTV – n den letzten Monaten nachhaltig verändert haben.

    Die macht es insgesamt erforderlich, dass wir bei Ihrer Finanzierung auf Konto NR. 0033641933 auf der Grundlage unserer vertraglichen Vereinbarungen mit Ihnen (Vertragspunkt „‚Änderung der Geschäftsvoraussetzungen“ bzw. Z 45 Ab. 1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen) den Finanzierungsaufschlag mit Wirksamkeit zum 22.10.2012 um 1,000 % -Punkte anheben müssen.

    Alle sonstigen unsere Geschäftsbeziehung betreffenden Festlegungen bleiben unverändert aufrecht

    Ihr Betreuer Steht Ihnen gerne für Rückfragen zu Verfügung“

    Der Clou soll nun angeblich der sein,
    dass bei gegebener Sittenwidrigkeit dieses Vorhabens seitens der BTV, sie mir dann meine gesamte aushaftende Kreditsumme samt Saldo fällig stellen könnte, wenn ich der Krediterhöhung widerspreche !

    d.h. mit anderen Worten, die BTV weiß, dass sie im Unrecht ist, käme aber ins Fälligstellungsrecht, wenn ich gegen die unrechtmäßige Erhöhung mich äußere … !?

    Ich hoffe nur, dass das ein unglaublich schlechter Witz ist, und sich niemals bewahrheiten kann;

    Was sagen Sie dazu ?

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung bereits im Voraus,

    LG, Günter Welte

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Hr. Welte,
      ist immer wieder interessant wie Banken versuchen Ihre Kunden unter Druck zu setzen. Aus heutiger Sicht hat die Bank solange Sie Ihre Zahlungsverpflichtungen lt. ursprünglichen Vertrag erfüllen, keine Möglichkeit den Kredit fällig zu stellen. Formulierungen in den allgemeinen AGB sind dazu nicht geeignet. Ich sehe dies pragmatisch wie folgt: Ein Bank muss sich zum Zeitpunkt der Kreditvergabe entscheiden, ob Sie diese Refinanzierung schafft, und diese Kondition halten kann. Wenn Sie das damals ordnungsgemäß beurteilt hat, dann ist sich die Bank der Entwicklungen bewusst, sowohl das es gut laufen kann aber auch, dass sich die Refinanzierung verschlechtern kann. Das wäre ja so wie wenn ein Unternehmen das Produkte aus Stahl erzeugt, einen Vertrag mit einem bestimmten Preis vereinbart u. dann sagt, ich verlange jetzt aber mehr, weil die Rohstoffpreise gestiegen sind. Ja für das Neugeschäft, nein für bestehendes Geschäft. Wo würde da die Rechtssicherheit bleiben? Im Kreditbereich ist der Bank klar, das es zu Schwankungen am Geldmarkt kommen kann, dass ist das tägliche Geschäft. Warum also jetzt vermehrt den Kunden diese Risiko übertragen werden soll, ist mir genauso unverständlich. Und wir sind der Meinung die Bank ist da im Unrecht, nur muss man sich zur Wehr setzen u. dagegen vorgehen. lg Michael Holzer

  • Andreas sagt:

    Hallo,

    ich habe im Jahr 2008 einen CHF Kredit abgeschlossen. Konditionen damals: Libor + 1% Aufschlag. Auf Grund der Krise wurde auf einen Refinanzierungszinssatz. Die Konditionen derzeit: Refinanzierungssatz + 50 Basispunkte befristet bis 2014 (ergibt derzeit ca. 1,77%). Diese Woche hat die Bank angerufen, dass sie uns den Refinanzierungszinssatz nicht mehr geben können und uns auf den Libor wieder umstellen müssen, da der Ref.Satz nicht transparent ist. Dies habe ich schon 1,5 Jahren bemängelt und gesagt, dass dies meiner Meinung nach nicht Rechtens ist.
    Neues Angebot von der Bank, da ich ja in den Libor umgestellt werden muss: 3M Libor + 1,625% Aufschlag.
    Meine Frage wäre, ob der alte ursprünglich abgeschlossene Vertrag mit Libor +1% gar nicht mehr gilt? Warum muss ich jetzt immer alle 2 Jahre neu verhandeln wo ja der ursprüngliche Vertrag über die gesamte Laufzeit gegolten hätte…?

    Vielen Dank im Voraus

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Grüß Gott, Ihr Kreditvertrag von damals hat soferne Sie Konsument sind, natürlich Gültigkeit. Es gibt bereits einige Urteile, dass die Banken die Refinanzierungsaufschläge oder sonstige Aufschläge verlangen, diese zurückzahlen müssen. Ich schlage vor Sie akzeptieren das nicht, wir formulieren einen Brief, diesen senden Sie an die Bank, und dann schauen wir mal wie die Bank reagiert. Für solche Briefe haben wir für unsere Mitglieder Mustervorlagen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. lg Michael Holzer

  • Martin Künz sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich habe eine Frage zur Umstellung vom RZB-Refinanzierungssatz auf den LIBOR (CHF)
    Die Bank hat mich Diesbezüglich angeschrieben und die Neu-Verzinsung Bekanntgeben.
    Im damaligen Kreditvertrag (letzte Änderung) wurde 1,00% Aufschlag auf den RZB- Refinanzierungssatz vereinbart.
    Der neue Aufschlag wurde laut Schreiben auf 1,375% erhöht.
    Nach Rücksprache mit der Bank wurde mir erklärt, dass dieses so mit der AK-Vorarlberg und dem VKI Vereinbart worden ist.
    Die Erhöhung sei gerechtfertigt, solange kein Nachteil (Zinssatz) für den Kunden bestehe.

    Muss ich den neuen Aufschlag von +37,5% Akzeptieren?
    Was würde Sie mir Empfehlen?

    Vorab Danke für Ihre Bemühungen!

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg.Hr. Künz,
      die Bank darf keine Veränderung des Kreditaufschlages vornehmen, diese müsste eigentlich auf die gesamte Laufzeit halten. Was meinen Sie mit letzter Änderungen – Kreditvertrag? Senden Sie uns den Kreditvertrag u. ich kann Ihnen das rasch beantworten. Wenn die Bank erklärt, dass sei mit dem VKI u. der AK vereinbart, dann soll Sie bitte die Vereinbarung vorlegen. Bitte senden Sie mir diese dann zu. Nein, den Aufschlag müssen Sie nicht akzeptieren. Senden Sie mir die Schreiben zu u. wir verfassen einen Brief an die Bank. lg Michael Holzer

  • Daniel S. sagt:

    Ich habe 2002 einen CHF Kredit abgeschlossen und tilge Quartalsweise, 3-Monats-Libor am Euromarkt + 1,25% auf volle 0,125% aufzurunden, 2008 wurde seiens der Bank der Libor auf den Interbankenzinssatz umgestellt mit der begründung dass sich die Banken untereinander kein Geld mehr leihen.
    Ich bin dann zur Bank gegangen denn der Interbankenzinssatz ist ja ca.0,5-0,8% höher gewesen und mir wurde mitgeteilt dass ich auf Punkt 4: Zinsgleitklausel schauen muss.
    Die Bank hat mir dann den Vertrag vorgelegt.

    da steht: Der Kreditgeber ist berechtigt, die Konditionen entsprechend den jeweilichen Geld-, Kredit-, oder Kapitalmarktverhältnissen zu änder;

    So nun kommt es aber, ich habe letzte Woche den Originalvertrag gefunden und auf diesem ist der vorher erwähnte Text durgestrichen!!!

    Ich sehe das so dass der Zinssatz illegal umgestellt wurde und dass mir seitens der Bank ein gefälschter Vertrag unter die Nase gehalten wurde, für mich ist das schwerer Betrug!!

    MfG Daniel

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Hr. Daniel,
      wenn Sie in dem Kreditvertrag diesen Passus nicht haben, oder duchgestrichen haben, dann war es zu Unrecht u. Sie können das zurückfordern. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich. Senden Sie mir an unsere Mailadresse den Kreditvertrag u. den Nachtrag und wir melden uns nach Durchsicht. Lg Generalsekretär Michael Holzer

    • jerneja sagt:

      Daniel, konnen sie mich bitte kontaktieren. Mein e-mail ist jernejamerva@gmail.com

  • Daniel S. sagt:

    http://help.orf.at/stories/1723451/

    Sehr geehrter Herr Holzer!!

    Gilt dies nur für Konsumenten oder auch für betriebliche Frankenkredite??

    Danke

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Hr. Daniel,
      bei Firmenkrediten muss man sich den Vertrag ansehen. Die meisten Urteile beruhen auf dem Konsumentenschutzgesetz, daher für den Unternehmer nicht anwendbar. Man muss sich jedoch den Einzelfall ansehen. Ich melde mich per Mail bei Ihnen. lg Generalsekretär Michael Holzer

  • Carla sagt:

    Sehr geehrter Herr Holzer,
    Zwei Endfällige, inzwischen nur noch CHF-Fremdwährungskredite entpuppen sich scheinbar immer mehr zum Sargnagel. Per Tilgungsträger, die auch nicht wirklich das Abwerfen was ursprünglich kalkuliert war, wird das Loch nun immer größer. Und die Laufzeit endet bereits 2022. Das ist nicht mehr lang. Ursprünglich waren es je € 62.000 auf CHF und YPJ zur Hälfte verteilt. Inzwischen beläuft sich CHF 1 auf E 86.860,- und und CHF 2 wird auf ca. 80.000,- in den letzten Tagen angewachsen sein. Was empfehlen Sie mir.
    🙂
    c

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Fr. Carla,
      eine generelle Empfehlung gibt es leider nicht. Man muss mit Ihnen besprechen, inwieweit Sie bereit sind, bis zum Ende zu warten, oder ob Sie jetzt schon Massnahmen treffen wollen. Eine Massnahme wäre mit der Ersparnis der Zinsen, Geld anzusparen um dann wenn (falls das passiert) sich der Kurs erholt, eine Sondertilgung zu machen. Natürlich könnten Sie jetzt auch schon laufend tilgen, was allerdings bedeutet, dass Sie bei jeder Tilgung den Kursverlust anteilig realisieren. Also kurz gesagt, einen Rat via Kurzantwort kann ich so nicht geben. Gerne können Sie mit einem gewerblichen Vermögensberater einen Termin vereinbaren, Sie finden einen in Ihrer Nähe bei uns unter LINKS. lg Holzer Michael Generalsekretär

  • M.N sagt:

    Ich habe seit 11.2005 einen CHF Kredit. 3-Monats-Libor + 1,25% Aufschlag. Jetzt lese ich das diese Aufschlag eher hoch ist, mann könnte sogar 0,5-0,6% Aufschlag auch haben. Kann man den Aufschlag mit die Bank Verhandeln bzw. kann ich in CHF zur Zeit refinanzieren mit eine andere Bank?

    Danke.

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Hr. M.,
      Ihr Aufschlag befindet sich dort wo die meisten Kunden liegen. Aufschläge von 0,5-0,6% hatten die Gemeinden früher und ganz tolle Kunden die eine sehr gute Bonität darstellen konnten. Das ist heute nicht mehr möglich für den Privatkunden. Ein Umschuldung geht nicht, da Ihnen die neue Bank keinen CHF Kredit mehr gewähren wird. lg Holzer Michael Generalsekretär

  • Susanne sagt:

    Sehr geehrter Hr. Holzer,

    nachdem im Februar der Brief von der Bank gekommen ist, dass bei eventuellen Negativzinsen der Zinssatz mit 0,00001% berechnet wird, habe ich diesem widersprochen, habe aber keine Info mehr, wie der Zinssatz wirklich steht. Normalerweise bekomme ich alle 3 Monate eine Benachrichtigung von der Bank, nach jenem Brief vom Februar aber nichts mehr. Ist der Zinssatz schon negativ und die Bank will das evtl. nicht preisgeben?
    Ausserdem wurde seit einiger Zeit der Auszeichnungszinssatz in der Benachrichtigung nicht mehr angegeben. Wuerde das heissen, dass er gleich null ist oder muss das die Bank nicht mehr angeben?

    Danke,
    Susanne

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Fr. Ratschiller,
      die Bank muss lt.Konsumentenschutzgesetz den Zinssatz für das nächste Quartal angeben u. Ihnen mitteilen. Schreiben Sie die Bank an und fordern Sie die Zinsinformationen an die Ihnen fehlen, so haben Sie einen Nachweis, dass diese nicht bei Ihnen eingelangt sind. lg Holzer Michael Generalsekretär

  • Horst Kienzl sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren.

    Ich habe einen Schweizer Franken Kredit und habe einige Fragen zum Zinssatz.

    Beim meinen Vertrag steht drinnen.

    Anpassung der Konditionen für Die einzige Zinsperiode entsprechend der Entwicklung des 6- Monats- Libor am Eurogeldmarkt + 1,5%-Punkte , Berechnungsbasis letzter Tagessatz vor Beginn einer Zinsperiode auf volle 0,125% Punkte ist kaufmännisch zu runden.

    Die Zinsen zahle Ich am 30.06 und am 31.12 jedes Jahres.

    Wie hoch ist mein Zinssatz am 31.12.2015 bei 183540,- Schweizer Franken.

    Danke im voraus für Ihre Beantwortung.

    mfg
    Kienzl Horst
    kienzlhorst@gmail.com

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      SG. Hr. Kienzl,
      das wäre es notwendig das ich Ihren Kreditvertrag erhalte, dann sehe ich mit die Klause, und den Stichtag genau an, dann kann ich Ihnen das beantworten. Gut wäre auch eine Kontoauszug vom CHF-Kredit wo man die Zinsmitteilungen der Bank sieht für diesen Zeitraum, dann kann man gleich gegenüberstellen ob das richtig ist bzw. war.
      Bitte das Mail an info@oeisg.at
      lg Michael Holzer Generalsekretär .

  • Beate Weiskopf sagt:

    Sehr interessante Ausführungen, ich bin sehr unsicher, unser CHF- Kredit läuft noch bis 2017. Soll man jetzt konvertieren oder noch abwarten.
    Vielen Dank für Ihre Auskunft

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      SG. Fr. Weiskopf,
      leider kann man das so pauschal nicht beantworten. Es kommt auf Ihre Tilgungsträgerwerte an, darauf ob Sie die Reserven haben um evt. die Differenz zu begleichen, entweder sofort oder in Raten. Da wäre etwas mehr Hintergrundinfo wichtig. Leider kann Ihnen niemand mit Garantie sagen, wo der Wechselkurs in 3 Jahren steht. Gerne stehen wir für weitere Rückfragen zur Verfügung, lg Michael Holzer Generalsekretär

  • Lenk Peter sagt:

    Hallo,
    habe eine Menge Ärger wegen CHF u. hohe Schulden. Habe 90.000.-€ Schulden gehabt, muß jetzt
    170.000.-€ an die Bank zurückzahlen.Mittlerweile hat die Bank mir alle Ersparnisse abgenommen.
    Es handelt sich um die Sparkasse in Regensburg/Deutschland. Weiß jemand wie man gegen diese Verbrecher vorgehen kann.
    Mfg Peter

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. Hr. Lenk,
      ich verstehe Ihren Ärger, den haben viele CHF Kreditnehmer. Zur Sache. Man muss sich ansehen, was Sie genau kritisieren, wenn Sie uns da ein konkretes Mail schreiben mit den Punkten dann können wir uns das im Detail ansehen. lg Michael Holzer Generalsekretär

  • Hakan sagt:

    Wir haben ein kredit bei bank austria und ein kredit mit chf was leider von 200.000 euro zu 330.000 wurde
    Laut bank beraterin sollen wir es auf euro fix kredit wechseln und 7 jahre den vertrag verlängern da es demnächst chf wird s
    teigen soll und wir noch mehr minus haben werden. Ist das richtig das ab 2017 chf kredite sehr viel verlusst machen werden die kredit genommen haben oder wird es ab 2017 wieder besser für die kreditnehmer sein.

    Was emphelen sie uns wo eh schon 130.000 verlusst gibt.

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sie sollten sich überlegen bzw. neutral beraten lassen, was für Sie die besten Variante ist. Wir wissen, dass die Banken gerne das Risiko weghaben möchten, weil Sie für diese Form des Kredites mehr Sicherheiten hinterlegen müssen. Ob das für Sie in diesem Fall besser ist oder der vernünftigere Weg ist, kann ich von der Ferne schwer beurteilen. Das es 2017 schlechter wird uns Sie mehr Verlust machen, davon habe ich noch nichts gehört u. wahrgenommen, es ist genauso unsicher oder sicher wie vor Jahren, wo der Kurs sich so massiv gewandelt hat. Also eine konkrete Empfehlung kann ich da so ohne Unterlagen zu haben nicht machen. Wenn Sie das Risiko nicht mehr weiter tragen wollen, -haben wollen, dann wäre es natürlich eine Alternativ in einen Fixzinssatz zu konvertieren. Gerne stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung. lg Michael Holzer Generalsekretär

      • Endpe sagt:

        Ich haben meinen CHF Kredit bei der Bank Austria in einen Euro-Kredit umgewandelt, obwohl ich CHF verdiene, ich gehe nicht davon aus, dass sich der € in den nächsten Jahren nicht erholen wird da die EU nicht in der Lage ist Problem zu lösen. Eher das Gegenteil wird eintreten, CHF wird noch stärker werden, da er als Fluchtwährung gesehen wird, siehe Jänner 2015, da lag er zeitweise bei 0,89.
        Ich habe mich selbst gefragt: Was tue ich mit diesem Kredit, wenn dass Worst Case eintritt?
        € wird immer schwächer und ich würde meinen Job in der Schweiz verlieren.
        Seit dem kann ich wieder besser schlafen.

        • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

          SG. Hr. Ender,
          mag so sein. Nur niemand weiß es mit 100%iger Sicherheit, wie es weitergeht. Früher wurde ja genau deshalb der Fremdwährungskredit gemacht, wenn man Einkomme in der Fremdwährung hatte um eben keine Kurschwankungen zu haben. Aber letztlich muss es jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht. lg Michael Holzer Generalsekretär

  • Thomas sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wir haben ein CHF Kredit mit 1,125% Aufschlag auf Libor. Ein Vergleich zwischen der Zinsabbuchung und der berechneten Zinsen aus LIBOR + Aufschlag ergab eine Differenz von ca. 0,4%. Auf Anfrage an die Bank (Raiffeisen) ob der negative LIBOR weitergegeben werde bekam ich die Auskunft dass dies so sei, dass aber ein Liquiditätskostenaufschlag von 0,35% aufgeschlagen werde und dies laut Kreditvertrag zulässig sei. Der entsprechende Passus im Kreditvertrag lautet: „Der Kreditgeber ist berechtigt, bei Erhöhung der Refinanzierungskosten für den Kreditgeber den genannten Aufschlag zu ändern und den Zinssatz ab der Änderung der Refinanzierungskosten anzupassen“.

    Meine Frage ist nun ob diese Erhöhungen des Aufschlags auf den LIBOR (mittlerweile auf 1,475%) rechtmäßig sind da wir sie mit dem Kreditvertrag ja unterzeichnet haben.

    Vielen Dank
    Freundliche Grüße
    Thomas

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. HR. Thomas,
      mag schon sein und ist wohl auch bei den meisten Banken so, dass diese so oder einen ähnlichen Passus im Kreditvertrag hatten, aber genau der ist seit dem Urteil rechtlich unzulässig.
      Daher muss Ihnen die Bank auch die zu Unrecht inkassierten höheren Zinsen refundieren. Unseren Mitgliedern stellen wir so einen Musterbrief zur Verfügung, bitte einfach auf der Homepage registrieren.
      Sollte dieser Brief dann nichts nützen stellen wir Ihnen einen Kontakt zu einem Anwalt gegen eine sehr geringe Pauschale her, der dann ein weiteres Mal die Bank anschreibt. In den meisten Fällen genügt dies dann.
      lg Michael Holzer Generalsekretär

  • Gunar Dierigen sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen Frankenkredit bei der Volksbank seit 2008. Diese verrechnet mir seit 2008 Refinanzierungskosten in Höhe von ca. 0,4%. Daraus ergibt sich aktuell einiges an noch ausstehenden Rückzahlungen. Jetzt frage ich mich welchen Verzugszins ich der Bank anrechnen soll. Die Bank schuldet mir ja seit Jahren Geld, welches ich in der Zwischenzeit hätte gewinnbringend anlegen hätte können. Im Q3 2009 waren das zum Beispiel ca. 200,- Euro zuviel abgebuchter Betrag. Wenn ich diese 200 Euro theoretisch seit Q3 2009 mit 5% p.a. anlege sind das ca. 80 Euro entgangene Zinsen.

    Gibt es dazu schon Erfahrungen oder Urteile?

    Danke,
    Gunar Dierigen

    • Generalsekretär Holzer Michael sagt:

      Sg. HR. Dierigen,
      das ist eine berechtigte Frage, wenn diese zu Unrecht verrechnet wurden, was nach den vorliegenden Urteilen so ist, dann muss Ihnen die Bank die Zinsen vergüten.
      Inwieweit und vor allem welcher Zinssatz (normal 4%) hier zu Anwendung kommt ist zu klären. Für weitere Infos Details bitte um ein Mail an meine Mailadresse.
      lg Michael Holzer Generalsekretär

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